Montag, 11. August 2025

4. Tag (10.08.) KTP Kalahari Tented Camp (WIlderness Camp)

neue Dächer (seit Juli 2025!)

 

Die heute anstehenden Strecke zum Kalahari Tented Camp ist überschaubar. Wir können uns Zeit lassen. Wir wollen erst ein Stück im Nossob-Tal nach Norden, dann die Querstrasse zurück zum Auob-Tal und dort bis zum Camp entlang und dabei die verschiedenen Wasserlöcher im Tal der Reihe nach 'abklappern' und hoffentlich die eine oder andere Sichtung erleben.
Das Tal präsentierte sich leider im harten morgentlichen Gegenlicht – nicht gut für schöne Bilder. Die Querstraße – auch untere Dünenstrasse genannt, legte sich dann aber für uns ins Zeug. Vier mal trafen wir ein Tier, dass sich jeweils mitten auf der Straße als Roadblock betätigte. Und es war schon wieder ein Leopard dabei!

Also der Reihe nach :
- Leopard – auf der Straße, entlang der Straße, über die Straße und dann langsam weg
- Steinböckchen (selten) - mitten auf der Straße, dann über uns erschrocken und weg
- Honeybadger (superselten) – auf der Straße vor uns entlang und dann weg
Strauß – direkt hinter einer Kuppe, mitten auf der Straße, badet im Staub, Vollbremsung nötig, keine Fotos
Der Tag hatten dann noch zu bieten
- kleine Strauße (mit Eltern)
- vier (!) Löwen auf der anderen Talseite, gut zu beobachten, schlecht zu fotografieren
- eine große Erdmännchenfamilie
- Babygiraffen
- zwei Eulen im Baum
- zwei seltene Löffelhunde direkt an der Straße

Das Einchecken beim 'Camp-Master' für die 12 Zelthäuser im Kalahari Tented Camp verlief problemlos. Wir bekamen zwei nebeneinander. Beim Grillen tauchten erst Schakale vor der Terrasse auf, später haben wir noch entfernt einen (oder zwei?) Löwen mehrfach laut rufen gehört. 
Nachts war er dann nicht mehr entfernt, sondern super laut und nah zu hören!! 
Wir haben morgens vom Guard gehört, der Löwe ist entsprechend der Spuren nachts zwischen Haus 10 und 11 hindurch - wir waren in 3 und 4. Es waren also noch ca. 100 Meter Sicherheitsabstand und eine Handvoll anderer Löwenfutter-Menschen zwischen uns. 


















Sonntag, 10. August 2025

3. Tag (09.08.) KTP - Twee Rivieren (Main Camp)

Heute liegt einer der etwas längeren Fahrtage vor uns. Es geht nun quer durch den namibischen Teil der Kalahari bis an die südafrikanische Grenze in den Kgalagadi Transfrontier Park (KTP). Wie schwierig es war, im KTP insgesamt sechs hintereinander liegende Reservierungen zu ergattern, habe ich ja bereits beschrieben. Das Ergebnis entsprach dann nach einigen Umbuchungen unseren Vorstellungen.


Aufbruch war schon um 07:30 Uhr. Von den insgesamt fast 500 Kilometer geht es erst noch einmal etwa eine Stunde asphaltiert auf der B1 und der Abzweigung bis Stampriet entlang, bevor wir uns endgültig für die nächsten zehn Tage vom Asphalt verabschieden. Der Luftdruck wird auf Gravel (Schotter) von 2,4 auf 1,8 bar gesenkt. Das verhinderte die gefürchteten Wellblechpiste, auf denen man manchmal übel durchgeschüttelt wird, und gibt auch ein 'weicheres' Fahrgefühl für die Insassen.

Nach ca. 3,5 Stunden auf weitgehend Auto-leeren Pisten erreichen wir den Grenzübergang Mata-Mata. Mit ein bisschen freundlichem Smalltalk geht die Ausreise aus Namibia, also das Zettel ausfüllen, Listen ausfüllen, Passnummern und Autokennzeichen vergleichen etc. zügig voran. Wir sind die einzigen 'Kunden'.
Dann fahren wir 50 m durch das Grenztörchen zum nächsten Office und alles geht noch einmal beim südafrikanischen Kollegen von vorn los, diesmal für die Einreise. Hinzu kommt die Bezahlung der Nationalparkgebühr, die Bestätigung der ersten Reservierung und als Krönung dann der Zoll-Police-Officer, der sich für unsere Vorräte interessiert. Es gab schon im Namibia-Forum Gerüchte, dass die Herren gern Lebensmittel konfiszieren (um sie dann abends der Familie mit nach Hause zu bringen). Das Ganze ist eine neue (?) Regel, die wir nirgends schriftlich bestätigt gefunden hatten. Wir haben 2/3 unserer relativ großen Grillfleisch-Vorräte schon 10 km vor der Grenze aus dem Kühlschrank genommen und unten in einen der Koffer verfrachtet. Das war eine gute Aktion, denn der Officer runzelte erst kräftig die Stirn und hat dann „großzügig, einmalig, weil wir das ja in den nächsten Tagen selbst aufessen“ nichts abgenommen. Hätte der die ganzen Fleischpakete gesehen, hätte das sicher nicht geklappt.

Nun also endlich im Park! Es sind noch gut 100 Kilometer bis zum Camp Twee Rivieren, die wir aber schon als Game-Drive (Safari-Fahrt) nutzen. Die Landschaft ist mit dichtem gelben Gras bewachsen, ein viel hübscherer Anblick als die Sandwüste-Ansicht in 2019. Die starke Regenzeit hat auch hier alles aufblühen lassen. Die Fahrt hat nicht enttäuscht – auf fast jedem Kilometer kleinere oder größerer Tiergruppen bevölkern das Tal, darunter die 'normalen Verdächtigen' wie Springbock, Gnu, Oryx, Strauß, Trappe, Sekretär, Giraffe. Das wäre ja schon richtig gut gewesen.

Aber der Tag war nicht richtig gut, er war gänsehaut-sensationell. Ich hoffe, die Bilder sprechen für sich: zwei Leoparde, drei Löwen und ein Gepard liefen uns in den ERSTEN DREI STUNDEN im Park vor die Linse. Eigentlich können wir wieder heimfliegen!!























Freitag, 8. August 2025

2. Tag (08.08.) Teufelskrallen Tented Lodge

Zur 'Entschleunigung' und zum richtigen An kommen in Afrika haben wir die Teufelskrallen-Lodge in diesem Jahr für zwei Nächte gebucht. So bleibt dieser komplette Tag für die direkte Umgebung.

Die Nacht war erwartet eisekalt. Die Planen der Zelthäuser sind winddicht, aber natürlich kaum isolierend. Die Kombi aus dicker Zusatzdecke plus Wärmflasche hat aber ausgereicht. 
Nach einem super Frühstück - jeweils mit "Wunschei" (Spiegel, Rührei, Omelett etc.) im Haupzhaus haben wir uns dann erst mal im Garten aufgewärmt. Kaum ist die Sonne aufgegangen, schießt die Temepratur hoch. 

Wir haben dann noch im örtlichen SuperSave die Getränkevorräte weiter aufgestockt und sind eine kleine Runde in die Kalahari-Dünen gefahren, bevor wir es wieder auf unseren Terassen bequem genacht haben. Dann Duschen, Reisetaschen für die nächsten zwei Tage aus den Koffern selektieren und die Kühlbox, die Verpflegungskiste und den Kühlschrank für morgen bestücken. Danach Sonnen auf der Terasse.
 
Am Nachmittag haben wir uns für einen sogenannten Sundowner Drive angemeldet. Die Teufelskrallen Lodge arbeitet mit der benachbarten Kalahari Red Dunes Lodge zusammen, auf deren Gelände eine 2,5-stündige Fahrt im offenen Safari-Fahrzeug stattfinden wird. Wir haben das Gleiche vor vier Jahren schon einmal versucht und sind von einem kapitalen Sandsturm ausgebremst worden.
Diesmal ist das Wetter uns gewogen. Wir fahren um 4 zur Red Dunes Lodge und werden schon erwartet. Es geht direkt auf die Gamedrive-Autos und los!

Das Gelände ist 40 Hektar groß und beherbergt eine große Zahl an Tieren, die sich gut halten, da keine Raubtiere in dem eingezäunten Gelände vorhanden. Zu sehen gab es Springböck, Oryx, Kudu, Zebra, Giraffe, zwei Sorten Gnu und diverse Vögel. Zum Abschluss der klassische Sundowner, eine Pause auf einer Aussichtsdüne mit Getränken, Snacks und spektakulärem Sonnenuntergang. Ein gelungenes Gesamtpaket.  

Abendessen mit sehr gutem Lamm. Frühe Gute Nacht.








Donnerstag, 7. August 2025

1. Tag (07.08.) Teufelskrallen Tented Lodge


In diesem Jahr haben wir unseren Toyota-Hilux-SUV bei ASCO gemiete, einem der Platzhirsche unter den Mietwagenfirmen in Namibia. Wir haben jeweils bewusst eine einheimische Firma gewählt und nicht eine der großen globalen Ketten am Flughafen (Hertz, Avis, Budget, Sixxt, etc.). Es kann ruhig ein bisschen mehr von der Wertschöpfung im Land bleiben. 
Wie schon berichtete, ist für uns der Ableger „ASCO CarHire Budget" interessant, denn das 'Budget' steht für einen niedrigeren Preis, den man sich dadurch erkauft, dass die Fahrzeuge nicht neu (bzw. 1 bis 3 Jahre), sondern in der Regel 3 bis 5 Jahre alt sind. Wir gehen davon aus, dass sie gut gewartet sind und vernünftige Reifen haben. Zudem haben die ASCO-Fahrzeuge zwei Ersatzreifen, einen Kühlschrank mit eigener Batterie und einen Doppeltank (für 140 Liter Diesel), der uns eine Reichweite von über 1.000 km sichern wird. 

Die Station machte einen sehr wuseligen, großen aber professionellen Eindruck. Zuerst bekamen wir eine relativ ausführliche Einweisung in unseren Panzer - Inklusive Einstellungen des Allradantriebs,  der Doppelbatterie,  Von Wagenheber und Ersatzreifenbefestigung. Danach ging’s zum Office mit ein bisschen Papierkram – das meiste war allerdings schon im System abgespeichert.

Bis dahin alles perfekt. Auf die Nachfrage nach der für uns hinterlegten Fleischlieferung dann leider nur fragende Gesichter. DAS hatte eindeutig nicht funktioniert. Auf telefonische Rückfrage gab es die Zusage, dass die Lieferung irgendwann nach 14:00 Uhr erfolgt. Also Planänderung: Erst Einkaufen!

Bei den letzten Urlauben haben wir den SuperSPAR in der Maerua-Einkaufs-Mall in der Innenstadt kennengelernt. Da ASCO schon etwas südlicher liegt, haben wir uns diesmal für die neue Grove-Mall entschieden, die ebenfalls einen großen SuperSPAR vorzuweisen hat. Wie erwartet gab‘s dort alles, was auf unserer Einkaufsliste stand - ein großer Einkaufswagen wurde randvoll.

Danach zurück zu ASCO, und ….. kein Fleisch. 
Jetzt nahm die Büroleiterin das Ganze in die Hand und pfiff die Kollegen der Schlachterei dermaßen zusammen, dsss 15 Minuten später ein kleiner Kühllieferwagen auf den Parkplatz rollte. Geht doch!

Warum das Ganze? Nach zwei Übernachtungen in der Teufelskrallen Lodge - dazu gleich mehr - werden wir sechs Nächte als Selbstversorger im Kgalagadi Transfrontier Park verbringen. Die Cabins und Zelthäuser dort haben alle einen Grill, so dass wir eine ganze Menge Grillfleisch etc. brauchen werden. 

Und wenn schon Afrika, dann möchten wir möglichst auch Game (=Wild) grillen. Und genau dafür haben wir die Klein Windhoek Schlachterei (siehe eigenes Posting). 


Wir haben eine große Wild-Fleisch Bestellung aufgegeben (u.a. Filet- bzw. Sirloin-Steaks von Oryx, Kudu, Hardebeest, Gnu, Springbock, Zebra und Eland). Wir konnten schon aus Deutschland unsere Bestellung aufgeben, die dann einzeln vakuumverpackt und eingefroren geliefert wurde. Der Kühlschrank war also jetzt sehr gut gefüllt. 

Abfahrt! Nach den ersten  paar Kilometern Linksverkehr durch die Stadt waren wir auf der großen Bundesstraße nach Süden. Weitgehend geradeaus mit wechselnder Landschaft. Auffällig für uns: Fast überall hohes gelbes Gras - eine Nachwirkung der starken Regenzeit in März und April. 

Ziel ist die ca. 235 Kilometer (2,5 h) südlich gelegene Teufelskrallen Lodge.

Die Lodge liegt in der Kalahari. Die etwas ungenaue geographische Bezeichnung "Kalahari" wird für eine riesige Savannenfläche von über 1 Mio. Quadratkilometer (also 3 x Deutschland) verwendet, die sich über Botswana, Namibia und Südafrika erstreckt. Die Kalahari ist keine Wüste, sondern eine Dornstrauch- und Trockensavanne und liegt zwischen 800 und 1.200 hoch. EIN Kennzeichen des westlichen, also in Namibia liegenden Teils der Kalahari ist das aus überwiegend rotem Sand bestehende und mit diversen Dünen- und Wüstengräsern bewachsene Dünenmeer. Im Gegensatz zur Namib-Wüste, die wir in diesem Jahr in unserer zweiten Woche nur etwas streifen werden, wandern die Kalahari-Dünen übrigens nicht.

Angesichts der Zeit fahren wir in diesem jahr über die asphaltierte Autobahn B1 nach Süden. Dort kommen wir zügig voran, da 120 km/h erlaubt sind. Wir werden noch genug unsere geliebten Gravel Roads, also Sand oder Schotterpisten fahren.

Die Teufelskrallen Lodge bei Kalkrand haben wir bereits zweimal als erste Unterkunft Richtung Süden genutzt und gern auch in diesem Jahr wieder gewählt. Die Lodge liegt am Rande eines 4.000 Hektar großen privaten Naturschutzgebiets auf einer der westlichsten Kalahari-Dünen. Sie verfügt über eine zentrale Lodge, das 'Alte Farmhaus', mit Rezeption, Swimmingpool und Restaurant sowie in 3 km Entfernung über 6 einzeln liegende Hauszelte, bzw. Zelthäuser mit eigenen Aussichtsterrassen in die Kalahari-Landschaft.



Um 17:15 Uhr erreichen wir die Rezeption. 

Nach dem Einchecken ging es direkt zu unseren Zelthäusern. Wir ziehen in Nr 5 und 6 am Ende der Reihe ein. Als wir dann auf der Sonnenterrasse sitzen, mit Savanna Dry oder Cola, war das einhellige Gefühl: Angekommen. 

Wir haben unseren ersten afrikanischen Sonnenuntergang abgewartet, sind dann zurück zum Haupthaus gefahren und zu Abend gegessen. Wir sind heute die einzigen Gäste. Tolle Spinat-Feta-Quiche, etwas totgegrilltes Wildfleisch (obwohl wir sogar Medium-rare angegeben hatten) und ein etwas gruseliges Pfirsich-Käse-Törtchen. 

Danach zog es uns alle nur noch in die Koje. Im Flugzeug hatten wir eindeutig nicht genug geschlafen.

Aber der erste Tag ist erfolgreich geschafft, je 1 Stunde beim Immigration-Office und durch die Fleischlieferung verloren, aber TiA - That is Africa ! 









Dienstag, 5. August 2025

0. Tag (06.08.) HInflug Frankfurt - Windhoek

Endlich geht es los! Wie berichtete, haben wir uns letztlich für die Direktflüge von Frankfurt nach Windhoek mit Discover Airlines entschieden. Es sind Nachtflüge und ohne Zwischenlandung und Umsteigen geht kein wertvoller Urlaubstag verloren.

Los geht es in Frankfurt abends um 21.55 Uhr  Der Plan sagt, dass wir morgen um 8:20 Uhr in Windhoek landen. Da es keine Zeitverschiebung gibt, heißt die Aufgabe, möglichst viel zu schlafen, damit wir den ersten Tag in Namibia möglichst sinnvoll und komplett nutzen können.

Der Airbus 320 war tiptop neu inkl. sehr umfangreichem Entertainmentsystem. Die tatsächliche Landung war dann schon um 8:05 Uhr - wir hatten wohl Rückenwind. 

Es war heute Nacht um die 0 Grad, nach Sonnenaufgang am Flughafen dann angeblich 5. Bei völlig wolkenlosem Himmel kühlt es sich nachts sehr stark ab. Ab heute wird es laut Wetterbericht dann mit den Temperaturen bergaufgehen.

Die eingesparte Flugzeit haben wir beim Immigration Office wieder verloren. 1,5 Stunden haben wir in einer nicht allzu langen Schlange gewartet. Die Urlauber mit dem vorher online beantragten Visum hatten eine etwa drei bis vier Mal so lange Schlange. Die Wartezeit will ich mir nicht vorstellen.

Nach Bargeldwechseln und dem Kauf von zwei namibischen SIM-Karten für zwei von unseren Handys hatten sich genug Gäste für den Shuttle zur Station unserer Mietwagenfirma (ASCO Budget) in Windhoek zusammengefunden. Ein kleiner Bus mit Gepäckanhänger brachte uns in die Stadt. 









Sonntag, 3. August 2025

Auch Packen will gelernt sein


Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Packens. Nachdem inzwischen alle vier Koffer weitgehend befüllt und testweise gewogen sind, scheinen wir keine Probleme mit den Gewichtsgrenzen von 23 kg je Gepäckstück zu bekommen. 

Einige Lerneffekt aus vier Afrika-Urlauben:
⚬ Keine Hartschalenkoffer! Die knautschen sich nicht im Kofferaum, sondern klappern und hüpfen bei unruhigen Straßenverhältnissen.
⚬ Namibia ist staubig und sandig. Koffer also eher robust und alt als Designerstücke - auch wenn der Giraffenkoffer zum Draufsitzen reizt 😉.  
⚬ Für jeden als Ergänzung zum Koffer eine kleine leichte faltbare Reisetasche für die Kleidung der nächsten zwei Tage! Dann müssen nicht an jeder Unterkunft alle großen Koffer raus und wieder rein. 
⚬ Weniger ist mehr. Wir lassen die feine Abendgarderobe weg. Brauchen wir eh nicht.
⚬ Nicht alles muss 1 x für jeden Tag mit. Wir werden sicher ein- oder zweimal den laundry service einer Unterkunft nutzen.
⚬ Es wird nicht regnen! Das ist hiermit beschlossen! Also konsequent Regenjacken weglassen.
⚬ Wir sind nicht auf Expedition. Dicke Wanderschuhe, Schlafsäcke, der zweite Wollpullover bleiben zu Hause.
⚬ Es wird kalt und es wird warm - am gleichen Tag! Zwiebellook ist hier das Gebot der Stunde.
⚬ Technik wiegt! Fotoapparate, Fernglas, Spektiv, Stativ, Stirnlampen, Batterien, Aufladegeräte, Adapterstecker etc. etc. kosten relativ wenig Platz, aber relativ viel Gewicht. Hier reizen wir die 8 kg je Handgepächkstück schon eher aus. Die Rucksäcke wurden aber noch nie nachgewogen.
⚬ Airtags geben zumindest die Illusion von Kontrolle. In jedem Koffer liegt bei uns so ein Ding. Auf dem iPhone kann man dann angezeigt bekommen, wie die Koffer sich vom Gepäckschalter zum Flugzeug bewegen und ob sie im gleichen Flugzeug sind wie wir. Und man kann am Lost and Found -Schalter angeben, auf welchen Flughafen sie evtl. fehlgeleitet wurden. 

Alles in allem: Wir scheinen präpariert.